In der Falle…

Auf vielen Veranstaltungen wird von den Kollegen Filialbankern noch erzählt, wie wertvoll der Kontakt in der Filiale ist. Nun, das sieht wohl der Kunde mittlerweile massiv anders und auch die ein oder andere Bank sieht es anders. Über 5.000 Filialen wurden letztes Jahr geschlossen oder abgestoßen (wohin auch immer…).
Wie sieht da das “endgame” aus? Nun, der Sektor der Sparkassen und Raiffeisen wird auf dieser Aufgabe “sitzen bleiben”. Die ansonsten so gerne genutzte Verbinung zur Politik wird sich da als Nachteil erweisen, denn die Politik wird die Genossen drängen, in der Fläche die Filialen als Bestandteil einer “generationenübergreifenden Grundversorgung” zu halten. Die Politik wird damit Erfolg haben, denn sie ist ja auch hinreichend in den Gremien der Häuser vertreten.

Das wird für die Ergebnislage der Häuser wenig förderlich sein. Gleichzeitig haben jene Häuser herausforderne Aktiv/Passiv Strukturen und auch die EU schaut bekanntermaßen kritisch.

Kein Wunder, dass aus diesem Lager mit allem geschossen wird, wenn es um die Vereinfachung von Direkt-Banking Ansätzen geht. Gleichzeitig hat man selbst aufgrund der eigenen Grundstruktur bis heute keinen wirklich schlagkräftigen Ansatz, wenn es um das Thema Internet geht. Schaut nicht gut aus…

Hier kann man mehr dazu lesen: http://derstandard.at/1395365021961/Europas-Banken-sparen-kraeftig-Filialen-ein?xrs=RebelMouse_tw

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